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NSGB Bezirksverband Weser-Ems Süd

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Mitgliederversammlung 17.04.2013 in Lathen-Oberlangen

MV 17.04.2013

Hermann Wester, Präsident der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes (VEL) im Rahmen von Vorstandsmitglieder des NSGB-Bezirksverbandes Weser-Ems Süd, Karl-Heinz Weber (stellv. Vorsitzener), Dr. Wolfgang Wiese (Vorsitzender) und Bernhard Wellmann (Geschäftsführer)

„Der Ländliche Raum ist keine Restkategorie“

NSGB-Bezirksverband Weser-Ems Süd fordert Landesregierung zur Weiterentwicklung ländlicher Räume auf

 

Zwei Drittel der Bevölkerung Niedersachsens, rund 5.2 Millionen Menschen, leben im Ländlichen Raum. Der Ländliche Raum, nicht die Städte und Ballungszentren, sei daher von wichtiger Bedeutung für die Weiterentwicklung Niedersachsens – nicht zuletzt mit Blick auf die demografische Entwicklungsprognose. Das fordern die Mitglieder des Bezirksverbandes Weser-Ems Süd des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) nach ihrer jüngsten Sitzung im emsländischen Lathen. Als Referent sprach Hermann Wester, Präsident der Vereinigung des emsländischen Landvolkes, über die Bedeutung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben im ländlichen Raum.

 

30 Prozent der Familienbetriebe würden in naher Zukunft aufgeben müssen, schätzt Hermann Wester. Gründe sieht der emsländische Landvolk-Präsident unter anderem in gestiegenen Pachtpreisen und immer stärkerer Reglementierung der Landwirtschaft durch Verordnungen und Erlasse auch aus der EU. Doch gerade die familiengeführten Kleinbetriebe prägten die Charakteristik des ländlichen Raumes und müsste mehr in den Mittelpunkt des Interesses der Politik, aber auch des Verbrauchers rücken, so Wester.

Die Entwicklung des ländlichen Raumes war nach dem Referat Westers auch zentrales Thema bei der NSGB-Bezirksmitgliederversammlung mit Vertreterinnen und Vertreter aus rund 70 Kommunen des Weser-Ems-Gebietes und des Osnabrücker Landes. „Die Koalitionsvereinbarung 2013 bis 2018 der neuen Landesregierung stellt fest, dass sich Niedersachsen extrem unterschiedlich entwickelt“, sagt Bezirksvorsitzender Dr. Wolfgang Wiese. Die Landesregierung plane daher die Erarbeitung eines Landes-Entwicklungsprogramms. Darin, so Wiese, sei aber nur von Klein- und Mittelstädten die Rede. „Dörfer oder gar Weiler kommen planerisch gar nicht vor“.

Eine Konzentration auf den städtischen Raum zu Lasten des Ländlichen Raumes lehnen die Mitglieder des Bezirksverbandes aber strikt ab. „Als Vertreter des Ländlichen Raumes fordern wir alle beteiligten Personen und Stellen auf, durch das Landes-Entwicklungsprogramm auch zukünftig Planungen und Maßnahmen zur Weiterentwicklung aller ländlichen Räume zu ergreifen“. Als wichtiger Bestandteil des Landes Niedersachsen sei der Ländliche Raum mit eigenem Profil wettbewerbsfähig weiter zu entwickeln. Wiese: „Der Ländliche Raum darf nicht als Restkategorie verkümmern“.

 

 

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